Das Festival

6. - 8. MAI 2022
TEAM / PARTNER / RECHERCHE






PROJECT AGORA ist ein in Basel gegründetes Post-Genre-Festival, das vom Basler Forum für darstellende Künste getragen wird und vom 06. – 08. Mai 2022 die erste Auflage plant. Das Festival stellt eine neue Basler Plattform dar, die ins Leben gerufen wurde, um durch Musik einen Dialog zwischen Menschen jeden Alters, verschiedener Hintergründe und diverser Vorlieben herzustellen, unterschiedliche Publikumsgruppen zusammenzubringen und deren Wahrnehmung zu erweitern, indem neue akustische Erfahrungen erlebbar gemacht werden.

PROJECT AGORA ist ein Raum, in dem die Grenzen zwischen verschiedenen Musikstilen verschwimmen sollen, wodurch neue Farben entstehen, für die wir noch keine Namen kennen. Wir laden herausragende, sowohl etablierte als auch aufstrebende Vertreter:innen verschiedener Genres und Kulturen ein, über einen längeren Zeitraum zusammenzuarbeiten und neue Werke für das Festival entstehen zu lassen. Das Team des PROJECT AGORA nimmt sich vor, interessante Begegnungen zwischen Künstler:innen zu kuratieren, die sonst nicht entstehen würden, und Schweizer Musiker:innen national und international zu vernetzen.
Das Projekt ist bestrebt, über die üblichen Musikgenres hinauszuschauen, Komponist:innen und Interpret:innen herauszufordern, eine neue Sprache zu finden und der Basler Kunstszene Vielfalt in all ihren Aspekten zu verleihen. PROJECT AGORA will nachhaltige, sich über mehrere Jahre entwickelnde Kooperationen unterstützen und den künstlerischen Austausch sowie die internationale Vernetzung fördern.

Das PROJECT AGORA soll eine Plattform darstellen, auf der die Kommunikation und die Zusammenarbeit zwischen Musiker:innen verschiedener Musikgenres gefördert wird. Wir stellen uns einen Raum vor, in dem jede Identität respektiert und wertgeschätzt wird und in dem gleichzeitig jeder flexibel und tolerant dem Gegenüber entgegentreten kann. Durch die Musik suchen wir Antworten auf allgemeine Fragen der Zwischenmenschlichkeit. Wir wollen
die Zusammenarbeit dort unterstützen, wo sie nicht zu erwarten wäre, wir wollen Raum schaffen für Vielfalt, Fairness, Verständigung und Neugier. Dadurch soll auch das Publikum neue Eindrücke bekommen, neue Aromen entdecken und die Neugier für das Ungewöhnliche und Unbekannte geweckt werden. Wir wollen die Musik in ihrer ganzen Farbenpracht für Menschen jeden Alters, sozialer Umstände und Herkunft zugänglich machen. Durch die Überwindung kultureller Barrieren wollen wir eine nachhaltige soziale Auswirkung erzielen. Dabei sollen Recherche, Dokumentation und Archivierung den ganzen Prozess des Festivals begleiten.
Das Festival ist eine von Musiker:innen für Musiker:innen und Musikliebhaber:innen gegründete Einrichtung, die einen auf kreative Freiheit und schöpferischen Ausdruck basierenden Beitrag zum kulturellen Leben der Region leisten möchte. Musikvermittlung ist dabei ein wichtiger Bestandteil des Festivals und wird während der ganzen Planung eingebunden. Kinderworkshops, Einblicke in die Arbeitsprozesse der Künstler:innen und offene Podiumsdiskussionen bilden einen wesentlichen Aspekt innerhalb des Gesamtprogramms und beziehen verschiedene Alters- und Bevölkerungsgruppen ein. Es wird bewusst darauf geachtet, dass reife Künstler:innen, Künstler:innen in der Mitte ihrer Laufbahn und aufstrebende Künstler:innen zusammenkommen, sodass sich standardmäßig Mentoring-Prozesse in beide Richtungen ergeben können.